Corona-Blitzumfrage – zweite Welle ist erhebliches Risiko

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Die Unternehmen des bayerischen Maschinen- und Anlagenbau erwarten ein erhebliches neuerliches konjunkturelles Risiko durch eine zweite Corona-Welle. Das zeigen die Ergebnisse der Corona-Blitzumfrage vom 24. September 2020.

Liquidität nimmt zu

Erfreuliches Ergebnis der Umfrage ist, dass nur mehr 9 Prozent der bayerischen Unternehmen gravierende Liquiditätsprobleme angeben. Bisher war die Liquidität der Unternehmen durch Corona stark beeinträchtigt. Fehlende Auftragseingänge und die schlechte konjunkturelle Entwicklung haben dies ausgelöst. Öffentliche Förderprogramme hatten daher auch hauptsächlich die Liquidität der Unternehmen im Blick und wurden auch gut angenommen.

Umsatzerwartungen weiterhin schlecht

Wenig Änderungen gibt es bei der erwarteten Rückkehr zum Umsatzniveau 2019. Hier erwarten 15 Prozent eine Rückkehr nicht vor 2023, 53 Prozent nicht vor 2022 und 12 Prozent nicht vor 2021. 19 Prozent der Unternehmen in Bayern erwarten aber immerhin keinen Umsatzrückgang für 2020.

Risiko der zweiten Welle

Wie prekär die Lage jedoch ist, zeigt sich bei der Einschätzung der zweiten Welle als Abwärtsrisiko für die konjunkturelle Belebung. 52 Prozent der bayerischen Unternehmen bewerten dies als gravierend, immerhin 33 Prozent noch als merklich.

Kapazitätsanpassungen weiterhin wichtig

Vor diesem Hintergrund nutzen eine Mehrheit der Unternehmen Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung. Dabei nutzen in Bayern immer noch 59 Prozent die Kurzarbeit, 54 Prozent haben Einstellungsstopp und immerhin 19 Prozent bauen Teile der Stammbelegschaft ab.

Die genauen Ergebnisse stehen für Mitglieder zum Download zur Verfügung.

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