Überblick zu bayerischen Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten

Der VDMA Bayern steht dazu in engem Kontakt mit dem bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StmWI) und unterstützt Sie bei der Auswahl und Beantragung des richtigen Programmes. Weitere Informationen zu den beschriebenen Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie im Anhang.

Bayerische Technologieförderung

Der Freistaat Bayern bietet Unternehmen eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten im Bereich der Technologieförderung. Oft sind diese Programme jedoch wenig bekannt. 

Diese Programme fördern Forschungs- und innovative Entwicklungsaktivitäten in allen Technologiefeldern bei Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Hierbei liegt der Fokus einerseits auf gründungswilligen Personen an staatlichen Hochschulen sowie auf dem Mittelstand.

Besonders interessant für die Unternehmen des bayerischen Maschinen- und Anlagenbau ist das Bayerische Technologieförderprogramm Plus (BAYTP+). Mit Hilfe des BayTP+ werden einzelbetriebliche FuE-Vorhaben von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft von der konzeptionellen Idee bis zu einem alle Funktionen erfüllenden ersten Prototypen gefördert. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die weniger als 400 Beschäftigte und ihren Sitz oder eine Betriebsstätte in Bayern haben. Größere Unternehmen können gefördert werden, wenn das FuE-Vorhaben von außergewöhnlicher strategischer Bedeutung für den Forschungs- und Technologiestandort Bayern ist. Es können Zuschüsse bis max. 25 % bzw. – bei möglichem „KMU-Zuschlag“ – bis max. 45 % gewährt werden. Voraussetzungen, Ansprechpartner und weitere Informationen finden Sie unter dem obigen Link.

Kleine Unternehmen (weniger als 50 Vollzeitbeschäftigte, höchstens 10 Mio. EUR Jahresumsatz) können das Förderprogramm „Innovationsgutschein Bayern“ in Anspruch nehmen. Gefördert werden Leistungen externer Forschungseinrichtungen, wie Machbarkeitsstudien, Konstruktionsleistungen, Prototypenbau oder Qualitätssicherungstests. Die Förderung beträgt grundsätzlich 40 % von zuwendungsfähigen Kosten zwischen EUR 4.000 – 80.000.

Mit den technologiespezifischen Programmen werden Forschungs- und innovative Entwicklungsaktivitäten in zukunftsweisenden Technologiefeldern von Unternehmen aller Größenklassen in Bayern gefördert.

Im Rahmen des Bayerischen Verbundforschungsprogramm (BayVFP) werden Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen gefördert. Thematisch ist die Förderung begrenzt auf die Handlungsfelder „Digitalisierung“, „LifeScience“, „Materialien und Werkstoffe“ und „Mobilität“. Bewerben können sich Unternehmen über Projektvorschläge auf Förderaufrufe in den jeweiligen Themenfeldern. Die Förderung beträgt bis zu insgesamt 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Das Bayerische Energieforschungsprogramm hat die Erforschung, Entwicklung und Anwendung neuer Energien zum Ziel sowie die Entwicklung innovativer Energiespartechnologien. Gefördert werden einzelbetriebliche Vorhaben mit hohem Risiko, der Projektträger unterstützt bei der Konzeption und Antragstellung.

Der Digitalbonus Bayern unterstützt KMU bei der Digitalisierung durch Hard- oder Software sowie bei der IT-Sicherheit. Förderfähige Ausgaben werden bis zu 50 % ersetzt. Die Investitionen sind aber nur dann förderfähig, wenn es sich um Speziallösungen handelt, die so in anderen Unternehmen nicht zum Einsatz kommen könnten. Die Antragstellung verläuft ausschließlich online.

Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)

Das GRW ist Gemeinschaftsaufgabe des Bundes und der Länder und fördert Investitionen in materielle oder immaterielle Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens von gewerblichen Unternehmen in C- und D-Fördergebieten bis zu 30 % (je nach Größe des Unternehmens).

Bayerisches Regionales Förderungsprogramm für die gewerbliche Wirtschaft (BRF)

Fördert Investitionen in materielle oder immaterielle Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens von gewerblichen KMU in wirtschaftlich schwachen Gebieten, im ländlichen Raum und in Gebieten mit besonderer Arbeitsmarktproblematik bis zu 20 %.

COVID-19 Investitionsprämie für Unternehmen

Für Unternehmen mit Niederlassung oder Kunden in Österreich ist möglichweise diese Information hilfreich: die Bundesregierung hat dort eine Investitionsprämie für Unternehmen beschlossen, deren Summe sich auf insgesamt EUR 1 Mrd beläuft. Der Zuschuss beträgt 7–14 % der Anschaffungskosten der förderungsfähigen Investitionen – für welche zwischen 1. August 2020 und 28. Februar 2021 erste Maßnahmen gesetzt wurden – und ist mit max EUR 50 Mio pro Unternehmen oder Unternehmensgruppe gedeckelt. Anträge können ab 1. September 2020 bis 28. Februar 2021 über den aws Fördermanager elektronisch eingebracht werden. Die Förderung erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen.

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