Auftragseingang im bayerischen Maschinenbau Dezember 2019

Shutterstock

Der Auftragseingang im bayerischen Maschinen und Anlagenbau lag im Dezember um real 3 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft verzeichnete dabei ein Plus von 4 Prozent. Das Auslandsgeschäft verschlechterte sich um 6 Prozent, teilte der VDMA Bayern mit.

Jahresende ohne Schwung

Der von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflusste Dreimonatsvergleich von Oktober bis Dezember 2020 sank insgesamt um 12 Prozent, wobei die Inlandsaufträge um 2 Prozent sanken und die Auslandsaufträge ein Minus von 16 Prozent verzeichneten.

„Der Dezember bringt keine Überraschung und somit endet das Gesamtjahr 2019 für den bayerischen Maschinenbau enttäuschend. Insgesamt gingen die Aufträge um 7 Prozent zurück, im Vergleich mit 2018. Die Unsicherheiten und Investitionsrückhaltung, bedingt durch Handelsstreitigkeiten, zunehmenden Protektionismus sowie der tiefgreifende Strukturwandel, hinterlassen deutliche Spuren“, sagte Elgar Straub, Geschäftsführer des VDMA Bayern.

Haben Sie noch Fragen? Carina Mazzucato, VDMA Bayern, Telefon+49 89 27 82 87 34, carina.mazzucato@vdma.org, beantwortet sie gerne.

Der VDMA Bayern vertritt mehr als 450 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit 236.000 Erwerbstätigen im Inland und einem Umsatz von 55 Milliarden Euro (2018) ist der Maschinenbau einer der führenden Industriezweige insgesamt.

Downloads