Auftragseingang im bayerischen Maschinenbau Januar 2021

Der Auftragseingang im bayerischen Maschinen- und Anlagenbau lag im Januar um 26 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das Inlandsgeschäft verzeichnete dabei ein Minus von 32 Prozent. Das Auslandsgeschäft verschlechterte sich um 24 Prozent, teilte der VDMA Bayern mit.

Enttäuschender Jahresauftakt

Der von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflusste Dreimonatsvergleich von November 2020 bis Januar 2021 zeigt ein ausgeglicheneres Bild. In dieser Periode verschlechterten sich die Bestellungen insgesamt um 10 Prozent, wobei die Inlandsaufträge ein Minus von 14 Prozent verzeichneten und die Auslandsaufträge um 8 Prozent sanken.

„Der drastische Rückgang im Januar begründet sich unter anderem im hohen Vorjahresniveau durch Großaufträge, die noch vor der Corona-Krise getätigt wurden. Zusätzlich gedrückt wird der Auftragseingang aber auch vom weiter anhaltenden Lockdown, der unübersichtliche Reiselage und wieder zunehmenden Problemen in den Lieferketten“, sagte Elgar Straub, Geschäftsführer des VDMA Bayern. 

Haben Sie noch Fragen? Elgar Straub, VDMA Bayern, Telefon +49 172 6743975, elgar.straub@vdma.org, beantwortet sie gerne. 

Der VDMA Bayern vertritt 460 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit 236.849 Erwerbstätigen im Inland und einem Umsatz von 54,4 Milliarden Euro (2019) ist der Maschinenbau einer der führenden Industriezweige insgesamt.

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