Auftragseingang im bayerischen Maschinenbau August 2020

Der Auftragseingang im bayerischen Maschinen- und Anlagenbau lag im August um real 14 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft verzeichnete dabei ein Minus von 11 Prozent. Das Auslandsgeschäft verschlechterte sich um 15 Prozent, teilte der VDMA Bayern mit.

Minus verringert sich

Der von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflusste Dreimonatsvergleich von Juni bis August 2020 zeigt weiterhin ein unerfreuliches Bild. In dieser Periode verringerten sich die Bestellungen insgesamt um 28 Prozent, wobei die Inlandsaufträge ein Minus von 11 Prozent verzeichneten und die Auslandsaufträge um 34 Prozent sanken.

„Der August brachte auf Monatsbasis den geringsten Rückgang seit Beginn der Corona-Krise – aber es ist immer noch ein Minus. Und nun geht es in den kritischen Herbst, bereits geprägt von steigenden Infektionszahlen vielerorts. Bei den Reiseeinschränkungen gab es auch noch wenig Erleichterungen. Das bremst die Erholung und sorgt weiterhin für verhaltene Stimmung im Maschinen- und Anlagenbau“, sagte Elgar Straub, Geschäftsführer des VDMA Bayern. 

Haben Sie noch Fragen? Elgar Straub, VDMA Bayern, Telefon +49 172 6743975, elgar.straub@vdma.org, beantwortet sie gerne. 

Der VDMA Bayern vertritt 460 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit 236.849 Erwerbstätigen im Inland und einem Umsatz von 54,4 Milliarden Euro (2019) ist der Maschinenbau einer der führenden Industriezweige insgesamt.

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