Auftragseingang im bayerischen Maschinenbau November 2020

Der Auftragseingang im bayerischen Maschinen- und Anlagenbau lag im November um real 4 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft verzeichnete dabei ein Minus von 10 Prozent. Das Auslandsgeschäft verbesserte sich um 12 Prozent, teilte der VDMA Bayern mit.

Zu viel Optimismus wäre verfrüht

Der von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflusste Dreimonatsvergleich von September bis November 2020 zeigt weiterhin ein unerfreuliches Bild. In dieser Periode verringerten sich die Bestellungen insgesamt um 11 Prozent, wobei die Inlandsaufträge ein Minus von 11 Prozent verzeichneten und die Auslandsaufträge um 11 Prozent sanken.

„Im November wies der Auftragseingang in Bayern ein leichtes Plus auf, allerdings im Vergleich zu einem niedrigen Vorjahresniveau. Vorsichtig stimmt uns auch die Tatsache, dass sich das Inlandsgeschäft für den bayerischen Maschinen- und Anlagenbau weiterhin nicht erholt. Im momentanen fragilen Umfeld warnen wir vor zu viel Optimismus für die nächsten Monate. Denn vor Rückschlägen ist der Maschinenbau nicht gefeit“, sagte Elgar Straub, Geschäftsführer des VDMA Bayern. 

Haben Sie noch Fragen? Elgar Straub, VDMA Bayern, Telefon +49 172 6743975, elgar.straub@vdma.org, beantwortet sie gerne. 

Der VDMA Bayern vertritt 460 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit 236.849 Erwerbstätigen im Inland und einem Umsatz von 54,4 Milliarden Euro (2019) ist der Maschinenbau einer der führenden Industriezweige insgesamt.

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